Lehre

Grundsätzliches

Von dem Grundsatz ausgehend, dass Forschung und Lehre untrennbar miteinander zusammenhängen, versuche ich in meinen Lehrveranstaltungen immer alle drei Bereiche: Theorie, Empirie und Praxis im Sinne eines „forschenden Lernens“ (Research informed teaching / Research based learning) zu berücksichtigen. Das setzt jedoch ein aktives Engagement aller Beteiligten voraus. Daher bitte ich alle Studierenden, sich die „Hinweise an Studierende“ durchzulesen und in meinen Lehrveranstaltungen zu berücksichtigen. Ziel meiner „Lehre“ ist die gemeinsame Entwicklung methodischer Fähigkeiten (Wissen Wie) sowie disziplinärer Fertigkeiten (Wissen Was): Lernen also in dem Sinne, „dass Theorie[…] als Begreifen von Praxis Handlungsfähigkeit eröffnet“ (Frigga Haug 2001: 172). Konkret heißt das:

  • Ich räume Lernenden in meinen Lehrveranstaltungen nach Möglichkeit viel Freiheit ein (bis hin zur Mitbestimmung der Seminarinhalte und -organisation); im Gegenzug erwarte ich ein überdurchschnittlich aktives Engagement. Aktive Mitarbeit bedeutet, dass Lernende Fragen mitbringen oder entwickeln und bereit sind, im Team gemeinsam nach Antworten zu suchen. Das kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten vorbereitet sind, die gemeinsamen Texte gelesen und kommentiert haben.
  • In meinen Lehrveranstaltungen gibt es (sofern nicht formell vorgeschrieben) keine Anwesenheitspflicht, die Veranstaltungen sind ein Angebot. Die Lernenden entscheiden selbst, ob sie von der gemeinsamen Diskussion profitieren oder die zuvor vereinbarten Themen, Aspekte und Texte eigenständig und für sich erarbeiten. Zur individuellen Lernkontrolle erwarte ich im Gegenzug die Anfertigung eines sog. „Lektüreprotokolls“, in dem die Arbeits- und Lernfortschritte vom Lernenden dokumentiert werden. Nähere Informationen hierzu werden zu Beginn einer jeden Lehrveranstaltung verteilt.
  • Ich setze in meinen Lehrveranstaltungen unterschiedliche Lehr-Lern-Formen ein. Besonderen Wert lege ich dabei auf gemeinsame Diskussion im Plenum oder dezentral in Arbeitsgruppen.
  • Medieneinsatz (Folien, Powerpoint usw.) erfolgt in Abhängigkeit vom Lerngegenstand. Zur gemeinsamen Organisation setze ich in der Regel auf eigene Wiki-Software oder bestehende Moodle-Lösungen.
  • Mir ist der persönliche Austausch wichtig. Ich bitte Lernende darum, öfter und eher zu mir in die Sprechstunde zu kommen – als zu spät.

Bei Fragen stehe ich gerne via Email (bei kleineren Fragen) und/oder in meinen Sprechstunden (bei komplexeren Fragen) zur Verfügung.

 

Lehrverzeichnis

SoSe 2019

  • Forschungskolloquium
  • Hypertext, Hypermedia, Textadventure
  • Sprachliche Identifizierung und Zugangskontrolle im digitalen Zeitalter – ein Forschungsseminar
  • Mediendiskursanalyse
  • Politische Kommunikation

WS 2018 / 2019

  • Forschungskolloquium
  • Einführung in die Korpuslinguistik
  • Rechtslinguistik
  • Soziogrammatik – Zur Konstitution des Sozialen in und durch Sprache
  • Werbung, Kampagne, Propaganda – Formen strategischer Kommunikation

SoSe 2018

  • Textlinguistik
  • Medienlinguistik (Teil 1): Sprache und Interaktion in digitalen Medien
  • Medienlinguistik (Teil 2): Medienanalyse im Paradigma des messenden Verstehens
  • Linguistische Mediendiskursanalyse

WS 2017 / 2018

  • Medienlinguistik
  • Einführung in die Korpuslinguistik
  • Sprache und soziale Selektion: Soziolinguistisches Projektseminar zur Untersuchung von Authentifi-zierungspraktiken
  • Sprache und Interaktion in Verwaltung, Justiz und Gesetzgebung
  • Von Propaganda bis Kommunikationsguerilla: Strategien politischer Kommunikation im englischen und deutschen Sprachraum

SoSe 2017

  • Textlinguistik
  • Linguistische Imageanalyse: Korpuslinguistische Zugänge zu kultureller Semantik
  • Konfliktlinguistik
  • Sprache und Interaktion in Computerspielen: Medienlinguistisches Forschungsseminar (Freiburg)
  • Sprache und Interaktion in Computerspielen: Medienlinguistisches Forschungsseminar (Siegen)

WS 2016 / 2017

  • Medienlinguistik
    (Hauptseminar; Universität Siegen, Germanistisches Seminar)
  • Korpuslinguistik – Verfahren der computergestützten Sprachanalyse
    (Hauptseminar; Universität Siegen, Germanistisches Seminar; Cloudzugang)
  • Politische Kommunikation im Zeitalter des Internets
    (Proseminar; Universität Siegen, Germanistisches Seminar)
  • Sprache und Recht – Grundlagen der Rechtslinguistik
    (Proseminar; Universität Siegen, Germanistisches Seminar)
  • Cmputergestützte Sprachlexikographie: Entstehung und Gebrauch von Wörterbüchern
    (Proseminar; Universität Siegen, Germanistisches Seminar)
  • Forschungspraxis II
    (Hauptseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)

SoSe 2016

  • Digitale Lernumgebungen: Massiv Open Online Courses in Theorie und Praxis
    Interdisziplinäres Projektseminar zum Aufbau eines Online-Kurses zur Förderung von Datenschutzsensibilität
    in der Internetkommunikation bei Schülern und Studierenden
    (Haupt- und Basisseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft; gefördert durch den Studierendenrat der Uni Freiburg)
  • Forschungspraxis II
    (Hauptseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Forschungskolloquium: Medien – Sprache – Interaktion
    (Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)

WS 2015 / 2016

  • Sociogrammatik – Grammatik des Sozialen im Kontext gesellschaftlicher Konflikte
    (Haupt- und Basisseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Forschungspraxis I
    (Hauptseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Forschungskolloquium: Medien – Sprache – Interaktion
    (Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Rechtslinguistisches Kolloquium 1/2016
    (Universität Freiburg, zweitägiges interdisziplinäres Kolloquium in Ladenburg)

SoSe 2015

  • Forschungskolloquium: Medien – Sprache – Interaktion
    (Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)

WS 2014 / 2015

  • Medienlinguistik: Theorien, Konzepte und Methoden
    (Haupt- und Basisseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Missverstehen, kommunikative Konflikte und Verfahren ihrer Bearbeitung
    (Hauptseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Medienkulturwissenschaft: Konzepte und Methoden
    (Ringvorlesung; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Forschungskolloquium: Medien – Sprache – Interaktion
    (Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)

SoSe 2014

  • Einführung in die Gesprächs- und Interaktionsanalyse
    (Haupt- und Basisseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Sprache und Demokratie in Computer-vermittelter Kommunikation
    (Haupt- und Basisseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Mediengeschichte
    (Ringvorlesung; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Forschungskolloquium: Aktuelle Fragen der Medienkulturwissenschaft
    (gem. mit Steohan Packard; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Leben in der Digitalität
    (Projektseminar, Teaching Fellowship des UC Freiburg)

WS 2013 / 2014

  • [Elternzeit]
  • Verstehen und Missverstehen in der sprachlichen Interaktion
    (Hauptseminar / Vorlesung; Gastdozentur an der Beijing Foreign Studies University, German Department)

SoSe 2013

  • Mediengeschichte (Ringvorlesung)
    (Vorlesung; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Forschungskolloquium
    (gem. mit Steohan Packard; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Missverstehen und Konflikte in der Internetkommunikation
    (Hauptseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Pragmasemiotik: Perspektivität und Sprache im Internet
    (Basisseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)

WS 2012 / 2013

  • Methoden der Medienanalyse.
    Ein Werkzeugkasten für MedienkulturwissenschaftlerInnen
    (Vorlesung; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Korpuslinguistik als Methode der Medien- und Kulturanalyse
    (Hauptseminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)
  • Sprache, Image, Nationenstereotype
    (Hauptseminar, DAAD-Kurzzeitdozentur an der Universität Peking, Germanistisches Institut)

SoSe 2012

  • Einführung in die Linguistik
    (Vorlesung; Universität Heidelberg, Germanistisches Seminar)
  • Speechact! Linguistische Gesellschaftsanalyse II
    (Forschungswerkstatt; Universität Heidelberg, Germanistisches Seminar; Fortführung der erfolgreichen Vorgängerveranstaltung)
  • Linguistische Stereotypen- und Imageanalyse
    (Hauptseminar; ELTE – Universität Budapest, Ungarn)
  • Einführung in die linguistische Mediendiskursanalyse
    (Seminar; Universität Freiburg, Institut für Medienkulturwissenschaft)

WS 2011 / 2012

  • Einführung in die Linguistik
    (Vorlesung; Universität Heidelberg, Germanistisches Seminar)
  • Speechact! Linguistische Gesellschaftsanalyse
    (Forschungswerkstatt; Universität Heidelberg, Germanistisches Seminar)
    Presseecho:

    • „Diese Dreckspolitiker kotzen mich total an“. In den Kommentaren auf Zeitungs-webseiten wird meist gepöbelt statt diskutiert (Rhein-Neckar-Zeitung, 08.05.2012);
    • Wie Metaphern wirken. Studenten untersuchten Wortwahl für die Finanzkrise (Rhein-Neckar-Zeitung, 08.05.2012);
    • Im Netz entladen sich die Gefühle. Wie im Internet geschimpft wird. (Stuttgarter Zeitung, 24.04.2012);
    • Heidelberger Studium. ‚SpeechAct!‘: Studierende bestimmen Seminarthema selbst (Journal@RupertoCarola, 20.04.2012)

SoSe 2011

  • Korpuslinguistische Übungen im Rahmen sprachwissenschaftlicher Qualifikations-arbeiten
    (Übung/Forschungswerkstatt; Universität Heidelberg, Germanistisches Seminar)
  • Sprachreflexion und Sprachkritik nach 1945
    (Lektürekurs; Universität Heidelberg, Germanistisches Seminar)

WS 2010 / 2011

  • Das Recht im Text. Die sprachliche Konstitution von Wirklichkeit in Rechtsdiskursen
    (Proseminar; Universität Heidelberg, Germanistisches Seminar)

WS 2009 / 2010

  • Korpuslinguistik und Diskursanalyse. Nationale und kulturelle Stereotype aus der Sicht deutscher Medien
    (Hauptseminar gemeinsam mit Prof. Dr. Ekkehard Felder; Universität Heidelberg, Germanistisches Seminar)
  • Regierungen in der (Wirtschafts-) Krise. Diskurslinguistische Untersuchungen zur deutsch-ungarischen Medienberichterstattung
    (WS 2009 in Kooperation mit der Universität Budapest, Ungarn) (Proseminar, Universität Heidelberg, Germanistisches Seminar)
    Presseecho:

    • Die Sprache der Krise in Heidelberg und Budapest. Germanistik-Studenten gingen der Wirtschaftskrise auf den Grund. (Rhein-Neckar-Zeitung am 22.12.2009)
    • Mediendiskursanalyse. Studierende aus Heidelberg und Budapest untersuchen die Wirtschaftskrise (UniSpiegel (01/2010) der Universität Heidelberg)

SoSe 2009

  • Einführung in die Linguistische Mediendiskursanalyse
    (Proseminar, SoSe 2009, Universität Heidelberg, Germanistisches Seminar)
  • Einführung in die linguistische Diskursanalyse
    (Hauptseminar, 22.-29.03.2009, ELTE – Universität Budapest, Ungarn)