Frei verfügbare MOOCs 

Ein MOOC (Massive Open Online Course) ist eine offene, kostenlose und digitale Lehr- und Lerneinheit. Sie können die hier bereitgestellten MOOCs ohne Anmeldung nutzen – jedoch kann dann kein Lernfortschritt gespeichert werden. Anmeldung und Nutzung sind kostenlos. Wenn Sie Material aus unseren MOOCs in ihrem Unterricht oder eigenen Kursen nutzen möchten, dann kontaktieren Sie uns bitte. Wir stellen dann das Material kostenlos zum Download zur Verfügung.

Reclaim Your Data

Grundlagen der digitalen Selbstverteidigung
(Für Schüler*innen und/oder Student*innen)

In diesem Kurs führen wir Dich ein in die Grundlagen der Internet-Technik, die Gefahren durch digitale Überwachung und geben Dir Tipps, wie Du mit einfachen Mitteln Deine Privatsphäre in der Internetkommunikation besser schützen kannst!

Kursinhalte:

  • Einführung: Über diesen Onlinekurs
  • Internet als Netzwerk
  • Spuren der Persönlichkeit im Internet
  • als sozialsymbolischer Raum
  • Aktive und passive Angriffe
  • Überwachung heute und früher
  • Pro & Contra Überwachung
  • Spuren vermeiden und Spuren verwischen
  • Grundlagen der Verschlüsselung
  • Weitere Tools und Schutzmaßnahmen
  • Hilfe zur Selbsthilfe

[Zum MOOC: Reclaim Your Data]

 

Einführung in den CorpusExplorer v2.0

Korpuslinguistik war noch nie so einfach
(Für Student*innen und/oder Wissenschaftler*innen)

Die Fähigkeit zur Kritik setzt voraus, dass die notwendigen Fähigkeiten zur Durchführung vorhanden sind. Es bedarf jedoch des Mutes sich zu entschließen, durchzuhalten und nicht bequem zu werden und somit die eigenen Fähigkeiten/Methoden kontinuierlich zu verbessern. Methoden wie Sie in den Digital Humanities und speziell in der Korpuslinguistik zum Einsatz kommen, lassen sich nur verbessern, wenn man selbst tätig wird, hinterfragt, ausprobiert und gemeinsam diskutiert. Im Rahmen dieses Workshops wird der CorpusExplorer v2.0 vorgestellt (OpenSource), der unterschiedlichste Methoden aus dem Bereich der Forschung holt und diese für die universitäre Lehre bereitstellt. Studenten sollen mit dieser Software ermutigt werden, eigene kleine Forschungsprojekte zu realisieren (es wurden bereits Seminararbeiten, Bachlor-/Masterarbeiten sowie (laufende) Dissertationsprojekte mittels CorpusExplorer umgesetzt).

Dies ist nicht selbstverständlich, so weisen bereits (Bubenhofer 2011) „Oft bedingen korpuslinguistische Arbeiten einen großen Aufwand, sowohl für Lernende als auch die Betreuenden, der im Rahmen eines Studiums nicht geleistet werden kann.“ oder (Dipper 2011) „Bei der Arbeit mit ‚echten‘ Daten, […] werden die Computerlinguistik- Studenten früh mit Problemen wie dem Daten-Encoding oder der Datengröße konfrontiert […]“ auf elementare Probleme zu Seminar-/Projektstart hin. Außerdem ist es in der Regel notwendig, dass unterschiedliche Programme kombiniert werden, um ein (visuelles) Ergebnis zu erzielen.

Der CorpusExplorer v2.0 beseitigt viele dieser (Einstiegs-)Hürden. Unterschiedlichste Programme und Methoden werden unter einer benutzerfreundlichen Programmoberfläche kombiniert, die zudem vielfältige Visualisierung/Weiterverarbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung stellt (wie auch in den Video-Tutorials von (Rüdiger 2017) bereits gezeigt wurde). Im Vergleich zu AntConc, TXM und anderen verbreiteten Tools wird schnell klar, wie stark sich der CorpusExplorer an Forschung -und- Lehre orientiert.

[Zum MOOC: Einführung in den CorpusExplorer v2.0]

 

Studentische Publikationen

An dieser Stelle veröffentlichen wir besonders gelungene studentische Forschungs- und Lehr-Lern-Beiträge, darunter Qualifikationsschriften (BA- und MA-Arbeiten), Blogs, Plakate und anderes.

Qualifikationsschriften

  • Kanthak, Julia (2017): Das Bild Chinas in Internetforen – Eine linguistische Imageanalyse an ausgewählten Beispielen (BA-Arbeit; Betreuer: Friedemann Vogel) — PDF⇓
  • Schuljak, Alina (2015): Von „Wikistress“ zu „Wikiliebe“. Eine empirische Untersuchung von Schlichtungsgesprächen im Vermittlungsausschuss der deutschsprachigen Wikipedia (BA-Arbeit; Betreuer: Friedemann Vogel) — PDF⇓
  • Hübner, Alice (2015): Widerstandspotential gegen tragbare Überwachungstechnologien – Eine diskursanalytische Untersuchung der Theorie des Blicks bei Sartre zu ausgewählten Widerstandsfällen gegen Google Glass (BA-Arbeit; Betreuer: Friedemann Vogel) — PDF⇓
  • Bohlen, Amelie (2014): Die Relevanz der Internetnutzung im höheren Lebensalter – Eine empirische Untersuchung in Freiburger Begegnungsstätten für Seniorinnen und Senioren (BA-Arbeit; Betreuer: Stephan Packard / Friedemann Vogel) — PDF⇓
  • Haberer, Maximilian (2014): Das Image Chinas in deutschsprachiger Werbung. Eine explorative Studie (BA-Arbeit; Betreuer: Friedemann Vogel) — PDF⇓

meliiga – Medienlinguistik in Games

„Dieser Blog ist ein studentisches Projekt, welches an der Universität Siegen [2018, FV] im Rahmen eines Medienlinguistik-Kurses entstand. Bei der Themenwahl und Umsetzung hatten wir freie Hand und haben uns für das Thema Let´s Plays entschieden, welches wir im Rahmen dieses Blogs erarbeiten wollen.“ [zum Blog]